Bank- und Kapitalmarktrecht

Geldsegen

Die Pflicht einer Bank zur Mitgliedschaft im deutschen Einlagensicherungsfond ist unumgänglich. Auch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht hat in dieser Auffassung keine Änderung gebracht. Seit fast 11 Jahren ist in Deutschland für Banken das Einlagensicherungs- und Anlegerschutzgesetz (EAEG) bindend für alle Privatbanken. Es garantiert, dass Anleger die Festgeld oder Spareinlagen angelegt haben, bis zu einem Betrag von 50.000,- Euro pro Sparer gesichert sind, selbst wenn die betroffene Bank pleite geht. Auch alle Wertpapierhandelshäuser müssen nach dem EAEG Mitglied im Einlagensicherungsfond sein. Ein Mietglied hatte hiergegen Verfassungsbeschwerde eingelegt. Es war der Meinung dass eine Zwangsmitgliedschaft nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Dieser Ansicht schlossen sich die obersten Richter nicht an und wiesen die Verfassungsbeschwerde ab. Damit zementiert sich die Sicherheit eines Anlegers, der sich bei einer Pleite seiner Bank in Deutschland kaum Sorgen machen muss, sofern er nicht mehr als 50.000 Euro angelegt hat. mehr

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Dubiose Geldanlagen: wer haftet ?

Verzweiflung,

Ein sogenannter „Mittelverwendungskontrolleur“ ist zum Schadenersatz verurteilt worden, weil er seine im Prospekt ausgewiesene Mittelverwendungskontrolle vernachlässigt bzw. nicht wahrgenommen hatte. Der Kontrolleur des Falk Zinsfons muss einem Anleger, der geklagt hatte nun Schadenersatz zahlen. Nachdem der Falk Zinsfonds, wie auch die gesamte Falk Gruppe vor einigen Jahren insolvent wurde, verklagte ihn ein Anlager wegen unterlassener Aufsichtspflicht, die im Prospekt ausgewiesen war. Der Kontrolleur hatte seinerzeit über 18 Monate überhaupt keinen Zugriff auf die Konten von Falk und konnte somit auch keine Kontrolle ausüben. Da er auch diesem Missstand dem Fonds gegenüber nicht kundtat machte er sich schadenersatzpflichtig. Das Urteil des Oberlandesgerichts München ist rechtskräftig. mehr

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Die Europäische Union hat neue einheitliche Regeln für den Zahlungsverkehr beschlossen, die ab Oktober 2009 auch in Deutschland gültig sind. Alle Banken und Sparkassen mussten deshalb ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen anpassen.

Die wichtigsten Änderungen: mehr

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Geldsegen

Aufgrund des Geldwäschegesetzes ist es den Banken vorgeschrieben, bei Einzahlungen von mehr als 15.000 Euro die Identität des Einzahlers zu prüfen. Es werden bei Kontoinhabern anhand des Personalausweises Name, Anschrift und Adresse des Einzahlers festgehalten. Für Nichtkunden erfolgen mehr

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Der Bundesverband der deutschen Banken teilte mit, dass die Arbeit der Ombudsmänner infolge der Finanzmarktkrise im zurückliegenden Jahr um 30% gestiegen ist. Anlegerbeschwerden häuften sich, so der Bundesverband. Die sogenannten Ombudsmänner sind unabhängige Vermittler, die bei Streitigkeiten mehr

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Wie werthaltig ist die neue Einlagensicherung ?

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Durch die weltweite Finanzkrise ist so mancher Einlagesicherungsfond für den Kunden einer pleitegegangenen Bank schon zum letzten Rettungsanker geworden. Wie sicher sind nun diese Einalgensicherungsfonds selbst und welchen Betrag sollte man einer Bank maximal zur Verfügung stellen? In mehr

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Kunden der KarstattQuelle Bank und der KarstattQuelle Versicherung müssen sich keine Sorgen wegen der Insolvenz des Arcandor Konzerns machen. Die KarstattQuelle Bank gehört seit 1.4.2009 zur Valovis Bank Essen, die mit Arcandor nichts mehr zu tun hat. Sie gehört zudem dem mehr

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Gegen Kreditkartenbetrug

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Um dem vermehrten Kreditkartenbetrug Einhalt zu gebieten, führen die Sparkassen ab sofort ein zusätzliches Passwort für Kreditkartenzahlungen im Internet ein. Auf den homepages der Sparkassen muss man sich registrieren und selbst ein Passwort generieren. Dieser neue mehr

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Zukünftig müssen Berater, egal ob Versicherungs- oder Anlageberater über jedes Beratungsgespräch ein Protokoll führen und dem Anleger aushändigen. Dies hat der Bundestag beschlossen. Der Berater muss außerdem in Zukunft nachweisen, warum er gerade diese eine mehr

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Kreditkartenbetrug

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Wieder hat ein Gericht bestätigt, dass Kreditkarte und PIN ausreichend vor Missbrauch schützen. Wenn es Betrüger schaffen, dennoch Geld abzuheben, geht das OLG Frankfurt davon aus, dass man fährlässig mit der Geheimnummer umgegangen ist. Im vorliegenden Fall war es sogar um sehr viel Geld gegangen. Der Geschädigte blieb auf 24.000 Euro Schaden sitzen. Eine Revision wurde nicht zugelassen. mehr

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