Steuerrecht

behindert, Rollstuhl

In Zukunft können behinderte die Kosten für Umbauten im Einfamilienhaus als außergewöhnliche Belastungen absetzen, wenn sie dadurch im Haus wohnen bleiben können. Das entschied der Bundesfinanzhof kürzlich. Der Mann war, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte, schwer gehbehindert und musste sein Bad behindertengerecht umbauen lassen. Zusätzlich musste aus einem Arbeitszimmer ein ebenerdiges Schlafzimmer gemacht werden. Die Umbaukosten beliefen sich auf über 70.000 Euro. Das Finanzamt wollte diese Kosten nicht anerkennen und entschied, dass nur die Pauschale für Behinderte von 4.624 Euro absetzbar sei. Das Hessische Finanzgericht schloss sich dem Finanzamt an, denn das Haus hätte schließlich an Wohnwert gewonnen. Der BFH sah darin jedoch keinen Grund, die Kosten nicht als „Krankheitskosten“ anzuerkennen. Der zumutbare Eigenanteil muss jedoch in Abzug gebracht werden. Dieser beläuft sich je nach Familien- und Einkommenssituation zwischen 2 und 7% des Gesamtbetrages der Einkünfte. Der Rest ist voll anzuerkennen. mehr

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Spender sollen ihre Hilfsbereitschaft unbürokratisch von der Steuer absetzen können. Das hatte Angela Merkel kurz nach dem Erdbeben versprochen. Das Bundesfinanzministerium will jetzt mit den Ländern regeln, dass Spender ihre Beträge, egal in welcher Höhe, von der Steuer absetzen können. Hierzu mehr

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Unfall bei Eis und Schnee

Wenn Sie in diesem langen Winter bei Eis und Schnee auf dem Arbeitsweg einen Unfall hatten und die Unfallkosten nicht vom Arbeitgeber ersetzt bekommen haben, dann sollten Sie folgenden Tipp beachten: Setzen Sie alle Kosten, die Sie im Zusammenhang mit ihrem Unfall hatten, als Werbungskosten oder mehr

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Steuern auf Schenkung und Erbschaft

Geldsegen

Nichten, Neffen und Geschwister können sich jetzt in einen Musterprozess einklinken, wenn sie in 2009 Geld geerbt oder geschenkt bekommen haben und jetzt nicht unerbliche Steuern darauf zahlen sollen. Vor dem Bundesfinanzhof (BFH) klagt ein Mann, der Geld von seinem Bruder bekommen hatte, und jetzt den Steuersatz für Nichtverwandte darauf zahlen soll. Dieser galt bisher auch für Schwiegereltern und Schwiegerkinder sowie für geschiedene Ehepaare. Zwar hat sich in 2009 der Freibetrag von 10.300 Euro auf 20.000 Euro erhöht. Beträge, die darüber hinaus gehen treffen jedoch auf den vollen Steuersatz von 30%. Vor 2009 waren es nur 17%. Erst seit 2010 gelten wieder niedrigere Steuersätze. mehr

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Steuervorteile durch Hilfen im Haushalt

Kostenrechner

In einem neuen Schreiben des Bundesfinanzministeriums werden Steuervorteile für Mieter und Eigentümer, die zuhause Handwerker und Haushaltshilfen beschäftigen erläutert. Dieses Papier enthält eine lange Liste von Arbeiten, die steuerbegünstigt sind. Dies beginnt beim Reinigen der Abflussrohre mehr

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Eine Aufwendung für eine Adoption eines Kindes, ist nicht als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Das FG Rhein-Pfalz folgte der Argumentation eines betroffenen Ehepaares, welches vorgab "Kinderlosigkeit werde in der heutigen Gesellschaft als egoistisch angesehen", nicht! Die 18.000 Euro mehr

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Private Pflegezusatzversicherung mindert Steuerabzug

Sozialrecht und Arbeitsrecht

Die Leistungen einer privaten Pflegezusatzversicherung mindern die steuerlich abzugsfähigen Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen. Das hat das Finanzgericht Köln entschieden.

Ein schwerst pflegebedürftiger Mann in der Pflegestufe III machte geltend, dass das Pflegegeld seiner privaten Pflegezusatzversicherung nicht auf seine Heimunterbringungskosten anzurechnen sei. mehr

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Einspruch durch Computer-Fax unwirksam.

Rechtsanwalt und Anwalt suchen

Eine vom Finanzamt mittels Computer-Fax übersandte Einspruchsentscheidung ist nichtig, wenn sie mit keiner qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist. Sie entfaltet keine Rechtswirkung und setzt damit die Klagefrist nicht in Gang. Dies hat das Finanzgericht Köln entschieden. mehr

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Deutsches Gesetz Buch

Anfang des Jahres konnte man in der Zeitschrift Focus lesen:

"Ich habe im Januar 2013 über meinen Steuerberater beim Finanzamt eine Selbstanzeige eingereicht", (so Hoeneß.) Diese hänge "mit einem Konto von mir in der Schweiz" zusammen. Die Wirksamkeit der Selbstanzeige und die steuerlichen Folgen würden "derzeit von den Behörden geprüft", heißt es weiter. mehr

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Grunderwerbssteuer verfassungswidrig

Datenschutz, Haus im internet

Ein Ehepaar hatte im Herbst vergangenen Jahres ein Haus gekauft und vom Finanzamt einen Grunderwerbssteuerbescheid in Höhe von 3,5% des Hauskaufpreises bekommen. Sie hatten aufgrund der seit 2006 weggefallenen Eigenheimzulagenregelung keinen Anspruch mehr auf eine Eigenheimzulage und empfinden die Abgabe als zu hoch. Es lohnt auf jeden Fall ein Einspruch gegen den Bescheid mit Hinweis auf das beim BFH anhängige Verfahren. In diesem Verfahren wollen die Kläger durchsetzen, dass maximal 2% Grunderwerbssteuer angemessen sind. Der im Moment erhobene 3%-ige Steuersatz sei bei selbstgenutzten Immobilien unverhältnismäßig. Sollte die Richter am Bundesfinanzhof das genauso sehen, bestehen gute Aussichten, die zuviel gezahlte Steuer zurück zu erhalten. Bezahlen müssen Hauskäufer jedoch erst einmal. mehr

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